Stammesgeschichte
Im April hieß es: Wir sind dabei! …Bei der 72 Stunden Aktion 2024. Unsere Aufgabe war mindestens eine Himmelsliege für die Pflegekräfte einer Pflegeeinrichtung in der Ortenau anzufertigen. Wir haben in der knappen Zeit schließlich 10 Liegen an verschiedene Träger übergeben können. Der Dank gilt hierfür allen helfenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und natürlich unseren großzügigen Spenderinnen und Spendern.
Unseren verschiedenen Pfadfinder-Altersstufen verbrachten mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien verschiedener Nationen ein tolles Wochenende mit Spaß und Spiel wie auf unseren Ferienfreizeiten. Das heißt natürlich auch Übernachten im Zelt, Pfadfinderspiele und Abends Lagerfeuer mit Stockbrot.
Jess Haberer wird nach über 50 Jahren Vorstandschaft des Stammes gebührend verabschiedet. Mit über 120 Gästen, darunter Oberbürgermeisterin Schreiner, Bürgermeister Kopp und Bürgermeister Martini, Dekan Matthias Bürkle und viele viele mehr, wurde eine tolle Verabschiedungsfeier abgehalten. Viele ehemalige Pfadfinder und Freunde kramten Anekdoten und Bilder aus den letzten 50 Jahren wieder raus. Von der DPSG erhielt Jess, überreicht durch den Diözesan-Vorstand Christian Müller, die Georgsmedaille! Umrahmt von sehr netten Grußworten per Videobotschaft vom Bundesvorstand Anna und Dominik. Der neue Vorstand verlieh Jess dann den neu geschaffenen Posten des Ehrenvorsitzenden des Stammes Konradin! Was wäre denn auch ein Stamm Konradin ohne Jess Haberer? Mit großer Freude nahm er die Ehren-Kluft und das bekannte „Schulter-Klopfen“ alla Jess für gut Arbeit von allen Stammesmitgliedern an. Mit großer Freude und bei wunderbarem Essen und Wetter wurde nach dem Fassanstich noch die ganze Nacht gefeiert!
65-jähriges Stammesjubiläum
Besuch der Partnerstadt Olsztyn im Rahmen des Sommerlagers in Polen, gemeinsam mit Pfadfindern des polnischen Pfadfinderverbandes ZHP
Erweiterung des Vorstandes um Keshia Rausch und Benjamin Zipf
60-jähriges Gründungsjubiläum; viele öffentliche Aktivitäten dazu. Bauvorhaben: Ausbau des Trafohauses als Werkstattbereich für kreatives Werken mit Kindern und Jugendlichen. Erweiterung der Leiterrunde von 30 auf 40 Erwachsene (erhöhter Betreuungsbedarf!).
Weiterer Ausbau unserer Tätigkeiten und Initiativen; neue Fachbereiche: Technik, Material, Fahrzeuge und Logistik. Technische Orientierung. Erhöhung der Mitgliederzahlen auf 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 und 18 Jahren. Ausbildung neuer Gruppenleiter – Anlernen von sog. „Seiteneinsteigern“. Unterbringung von Gastgruppen im Pfadfinderzentrum „Alter Wasserwerk“ und deren Betreuung (Pfadfindergruppen aus Deutschland und dem europäischen Ausland, Schulklassen, Lehrerseminar Offenburg, Kurse und Lehrgänge der Bezirks- und Diözesanebene der Pfadfinderschaft). Organisation und Catering für eigene Veranstaltungen, Seminare und Kurse, Elternschulungen und städtische Aufträge. Weitere Kooperation mit Offenburger Schulen (Freizeitangebote: Bootstouren auf dem Altrhein, Klettern und Hüttenaufenthalte). Abordnung von Helfern für städtische Veranstaltungen… Sport, Kultur, Brauchtum, technische Aufbauarbeiten, Spielfeste, Natureinsätze u.a.)
Umbau und Generalsanierung Alter Wasserwerk zum Pfadfinderzentrum. Tägliche Arbeitseinsätze parallel zur Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Hohe finanzielle Beteiligung der Kath. Gesamtkirchengemeinde, der Stadt Offenburg und Unterstützern aus der Pfadfinerschaft. Neues Konzept der Zuordnung von Gruppen verschiedener Altersstufen in Wohn- und Nutzungsbereichen des neuen Pfadfinderzentrums. Kirchliche Zuständigkeit ab sofort nicht mehr für St. Martin, sondern für alle Pfarreien der Katholischen Gesamtkirchengemeinde; Ausweitung unseres Einzugsgebietes auch auf die Ortsteile und weitere Gemeinden im Ortenaukreis. Neuer Kurat: Oliver Fingerhut.
Unter Nutzung des neuen räumlichen Vorteils finden verschiedene Werbeaktionen an Schulen statt. Aufstockung des Mitgliederbestandes. Starke inhaltliche Arbeit in verschiedenen Altersstufen… auch Stadtteilarbeit. Kooperation mit Konrad-Adenauer-Schule, Hansjakobschule und Georg-Monsch-Schule. Pfadfinderische Gruppenarbeit mir behinderten Kindern… auch Ferienfreizeiten und Sommerlager im Ausland. Aufbau von regelmäßigen Kontakten in die Offenburger Partnerstädte (Jugendbegegnungen).
Umzug in die ehemalige Kirchenbaracke in Stegermatt. Dort aufwändige Sanierungsarbeiten in Eigenleistung. Neue Zuordnung des Pfadfinderstammes in die kath. Kirchengemeinde St. Martin (bisher Hl. Kreuz). Neuer zuständiger Kurat war Pfarrer Kreutler.
Internationales Jubilee-Pfadfinderlager in Rammersweier mit 2.000 Teilnehmern aus Anlass des 25-jährigen Konradin-Jubiläums. Schirmherr: Staatssekretär Robert Ruder
Übernahme des Stammes durch Jess Haberer (1968). Konsolidierungsphase, koedukativer Ansatz (Zusammenlegung des Jungen-Stammes (DPSG) und des Mädchen-Stammes (PSG). Jess Haberer ehelicht die Chefin der Mädchenpfadfinder, Monika Wörner. Strategischer und organisatorischer Stammesaufbau; regelmäßige Leiterbesprechungen und Delegationsaufgaben in die verschiedenen Altersstufen, Jahresplanung, regelmäßige eigene Sommerlager im In- und Ausland; Teilnahme an überregionalen Pfadfindertreffen. Ausbau des Materialmagazins, Einrichtung der Fachbereiche, Angebot regelmäßiger Gruppenleiterlehrgänge, Installation einer Erwachsenengruppe (GJE), Einführung neuer Prüfungsordnung. Kommunalpolitischer Versuch der Mischung von Verbandsjugendarbeit (Pfadfinder) und offener Jugendarbeit in der Pfähler Villa unter Koordinationsauftrag an die Pfadfinder (Experiment nach zwei Jahren gescheitert).
Schwierige Entwicklungsphase des Pfadfinderstammes; Günther Gießler steigt 1965 in die Bezirksebene auf und verlässt den Stamm Konradin; jährlicher Wechsel der Stammesleitung; Konrad Bauer, Josef Geist, Alois Stephan, Gruppenleiternot, kleiner Mitgliederbestand von 18 Buben.
Umzug ins Dachgeschoss der ehemaligen Ölbergschule, Pfarrstraße 6. Der zuständige Kurat war Kaplan Arnold. Feldmeister Günther Gießler.
Jahre des Aufbaus und der Orientierung; totale Abhängigkeit von der französischen Besatzungsmacht, Unterbringung im Pfründerhaus, Okenstraße; später in der Prädikatur, Prädikaturstraße.


















